• Im Rahmen des Projektes „Neue Vermittlungsangebote“ bietet die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen aktuell das kostenfreie Seminarangebot „Histories2gether“ für Berufsschüler*innen an. Während des Seminars geben ehemalige Häftlinge und aktuell Geflüchtete den Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte der Haftanstalt, berichten aus Biografien politischer Verfolgung, von autoritären Regimen der Gegenwart und diskutieren mit den Teilnehmenden, um diese für die Themen politische Verfolgung, Flucht und Haft damals und heute zu sensibilisieren.

  • Im Jahr 2019 standen im Haushalt des Bundes­ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) insgesamt ca. 84 Mio. € für die Förderung nachwachsender Rohstoffe zur Verfügung. Wichtigstes Instrument für die Umsetzung der dort benannten Maßnahmen ist das „Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) des Ministeriums.

  • Gegenstand der Wirkungsanalyse ist das Bundesmodellprogramm der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert wird. Zwischen 2012 und 2016 haben insgesamt 500 Lokale Allianzen in allen 16 Bundesländern ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Lokalen Allianzen verfolgen das Ziel, den Alltag von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen im gesamten Bundesgebiet zu verbessern. Im Vordergrund der Tätigkeiten der Lokalen Allianzen steht die Netzwerkbildung.

  • Die Aktion Mensch e.V. fördert seit vielen Jahren das selbstbestimmte Wohnen in Form verschiedener Förderprogramme. Bewohner*innen der von Aktion Mensch geförderten Projekte sind Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen sowie Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Im Rahmen der Evaluation soll die Investitionsförderung in den Förderprogrammen im Bereich Wohnen näher betrachtet werden.

  • Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hat Univation mit der Evaluation der kriminalpräventiven Landesinitiative „Kurve kriegen“ beauftragt. Ziel der Initiative ist es Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren, die bereits durch Straftaten in Erscheinung getreten sind, vor einer langfristigen Intensivtäterkarriere und möglicher sozialer Randständigkeit zu bewahren. Hierfür kooperiert die Polizei mit anerkannten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, die pädagogische Fachkräfte zur Verfügung stellen.

    Die Evaluationen dient dazu vertiefende Erkenntnisse über die prozessuale Durchführung von „Kurve kriegen“ in den 23 teilnehmenden Kreispolizeibehörden in NRW zu schaffen, um so Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung der Initiative erarbeiten zu können.

  • Das Projekt „Miteinander im Dialog – Schulverpflegung gemeinsam auf einen guten Weg bringen“ der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hessen (VNS) soll helfen, nachhaltige Kommunikationsstrukturen mit und zwischen kommunalen Schulträgern in Hessen zu verankern und ihnen passende, individuelle Hilfestellungen zur Optimierung der schulischen Verpflegung zu bieten. Dazu wird zum einen ein Netzwerk der Vertreterinnen und Vertreter kommunaler Schulträger in Hessen, die den Arbeitsbereich Schulverpflegung verantworten, aufgebaut. Sie werden informiert und zu Themen rund um die Bereitstellung einer gesundheitsförderlichen Schulverpflegung entlang der DGE-Qualitätsstandards fortgebildet. Zum anderen werden an vier Modellschulen im Rhein-Main-Gebiet Mensakreise etabliert, in denen sich Vertreterinnen und Vertreter des Schulträgers mit der Schulgemeinde (Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Caterer) austauschen. Sie formulieren Ziele für die Weiterentwicklung der Verpflegung an ihrer Schule und setzen begleitet durch eine Projektmitarbeiterin geeignete Maßnahmen um. Die Erfahrungen aus dem Projekt werden in einer Handreichung zusammengefasst. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM gefördert.

  • „Lehrer/innen-Gesundheit im Fokus: Gestärkt für den Schulalltag“ ist ein partizipativ angelegtes Projekt, das die Verbesserung der psychischen Gesundheit der Tiroler Pflichtschullehrer/innen zum Ziel hat. Das Projekt baut auf umfangreiche Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen und Erfahrungen der Pädagogischen Hochschule Tirol auf und nutzt diese, um den teilnehmenden Schulen zu helfen, sich selbst zu helfen. Das Konzept sieht vor, dass die Qualität der Prozesse und die Gesundheit der Lehrer/innen gleichzeitig, integriert und wechselseitig abhängig gefördert werden. Damit soll erreicht werden, dass Lehrende und Lernende ihr Bildungsauftrag effektiv erfüllen, und dabei gesund und leistungsfähig bleiben.

  • Univation wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit der wissenschaftlichen Auswertung der Telefon- und E-Mail-Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie beauftragt. Ziel der Auswertung ist es, herauszuarbeiten, welche Anliegen, Fragen und Themen verschiedene (potentielle) Zielgruppen beschäftigen und die BZgA somit bei der Kampagnenentwicklung und -steuerung im Rahmen eines Needs-Assessments und Trend-Monitorings zu unterstützen.

  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat das Kölner Evaluationsinstitut Univation im Rahmen des GKV-Bündnis für Gesundheit mit der Evaluation der Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) beauftragt. Die Aufgabe der in 16 Bundesländern tätigen KGC besteht u.a. darin, Akteure der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention bei der Entwicklung von Maßnahmen kommunaler Gesundheitsförderung und Vernetzung zu unterstützen. Gemeinsam mit den Partnern vor Ort, Landesregierung und Krankenkassen entwickeln sie bundeslandspezifische Strategien.