• 2016 führt die Bertelsmann Stiftung mit Unterstützung des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) erstmals ein spezielles Wertetraining für Fußballtrainerinnen bzw. -trainer von 11 Jugendmannschaften sowie Jugendleiterinnen bzw. Jugendleiter im Raum Westfalen durch. Über einen Train-the-Trainer Ansatz werden sie in Methodenkompetenz zur Förderung von Haltungen, Kompetenzen und Handeln für ein gelingendes Miteinander qualifiziert. Neben den Qualifizierungseinheiten erhalten die Teilnehmenden Unterstützung in Form einer Praxisbegleitung durch die Programmtrainer.         
    Die Evaluation des Modellprojekts soll durch die Rückmeldung von Daten und Informationen dabei unterstützen, das Vorhaben weiterzuentwickeln.

  • Die Evaluation soll Hinweise sammeln, welche Förderangebote Bedarfe von Kindern und Jugendlichen vor Ort noch besser aufgreifen zu können. Dazu wird die Datenbank bereits geförderter Vorhaben ausgewertet, Träger werden befragt, ausgewählte geförderte Vorhaben werden im Rahmen von Fallstudien betrachtet und vorliegende Evaluationsberichte werden ausgewertet. Darüber hinaus werden Akteure aus der Aktion Mensch und ihren Gremien befragt.

  • Das Portal www.zanzu.de („Mein Körper in Wort und Bild“) wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Sensoa, dem flämischen Expertenzentrum für sexuelle Gesundheit, entwickelt. Seit Februar 2016 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Es stellt in 13 Sprachen einfach und anschaulich Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit zur Verfügung und soll so die Kommunikation über diese Themen, z.B. im Rahmen einer Beratung, erleichtern.

  • Mit dem Förderprogramm Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2011 Projekte und Initiativen, die durch Netzwerke und sozialraum-bezogene Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung inklusive Strukturen auf lokaler Ebene etablieren. So soll das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht und damit Inklusion in den regionalen Lebensweltbezügen umgesetzt werden.

  • Das Projekt `KiTa ZOOM – Ressourcen wirksam einsetzen´ erprobt innovative Wege und Verfahren, damit Kindertageseinrichtungen entsprechend ihrer individuellen Bedarfslagen und regionalen Voraussetzungen mit Personal und anderen Ressourcen ausgestattet werden können. Um eine Grundlage zu schaffen, Mittelzuweisungen für Kitas bedarfsorientiert kalkulieren zu können, wurden im Projekt in Kooperation mit der Universität Bielefeld ein Konzept zur indikatorengestützten Verteilung von finanziellen Ressourcen, eine Betriebskostensystematik für eine transparente Darstellung der Kitafinanzierung auf lokaler Ebene sowie ein spezielles Simulationstool entwickelt, mit dem geplante Veränderungen zunächst simuliert und erwartbare Steuerungswirkungen präzise eingeschätzt werden können.

  • Univation wurde durch die Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention beauftragt, in der Zeit von Oktober 2015 bis März 2016 die themenbezogene Informationsveranstaltung „Messer machen Mörder“ zu evaluieren.

    Die Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention wurde im Juli 2013 für zunächst fünf Jahre bei der Camino gGmbH eingerichtet und ist von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt mit der Umsetzung und Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts des Berliner Senats zur Reduzierung der Jugendgewaltdelinquenz betraut worden.

  • Der Bundesverband psychisch Kranker e.V. (BApK) führt 2014-2016 ein Schwerpunktprojekt zum Thema Aggression und Gewalt in Familien psychisch Erkrankter durch. U.a. wurde eine deutschlandweite Online-Befragung von Angehörigen psychisch Erkrankter durchgeführt, um erste Eindrücke von möglichen Konfliktsituationen und den Umgang damit zu gewinnen.

  • Die Bundesbank will mit ihrem Bildungsangebot grundlegende Kenntnisse aus den Bereichen Geld, Währung und Zentralbank als Teil der wirtschaftlichen Allgemeinbildung vermitteln. Dadurch sollen vor allem junge Menschen, die durch Lehrkräfte als Multiplikatoren adressiert werden, die zentrale Bedeutung stabilen Geldes und die nachhaltige Stabilitätsorientierung der Bundesbank kennen und schätzen lernen. Hierzu führt die Bundesbank u. a. Fortbildungen für (angehende) Lehrkräfte und Vorträge für Schülerinnen, Schüler und Studierende durch und stellt Unterrichtsmaterialien sowie (interaktive) Informationsangebote im Internet zur Verfügung.

  • Im Rahmen der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Bundesinitiative Frühe Hilfen verfolgt das von der BZgA in Köln und dem DJI in München getragene Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) u. a. die Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und entwickelt hierzu Grundlagen für die Qualifizierung der Fachpraxis. Univation setzt bis Mitte 2015 die formative Evaluation eines modellhaft zu entwickelnden systemischen Qualifizierungsmoduls für Netzwerkkoordinierende in den Frühen Hilfen um.