• Das Modellprojekt „SIP – Systemisch-interkultureller Präventionsansatz“ der CD-Kaserne gGmbH Celle wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert (2017-2019). In seinem Rahmen soll das SIP-Konzept weiterentwickelt und in der Praxis erprobt werden, indem Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen fortgebildet sowie die Einrichtungen in ihrer Organisationsentwicklung begleitet werden.

  • Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) haben im Jahr 2008 den Nationalen Aktionsplan „IN FORM ‑ Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ins Leben gerufen. Dessen Ziel ist es, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland bis zum Jahr 2020 nachhaltig zu verbessern. Der Nationale Aktionsplan vereint eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte, Initiativen und Akteure mit jeweils spezifischen Zielsetzungen unter einem gemeinsamen Dach.

  • Seit 1999 wird in der Stadt Köln Übermittagsbetreuung für Kinder und Jugendliche, die die Sekundärstufe I besuchen, mit kommunalen Mitteln gefördert. Im Laufe der Zeit haben die Verantwortlichen beobachtet, dass der Bedarf von Kindern und Jugendlichen nach Betreuungsangeboten, die stabilisierend wirken und stärker einzelfallbezogen sind, steigt. Daher wird 2018 von Trägern der Jugendhilfe ein neues Konzept – „Stabilisierende Betreuungsangebote in und durch die Offene Kinder-und Jugendarbeit“ – als Modellprojekt umgesetzt.

  • Um die Qualität der Verpflegung in rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten und Schulen zu sichern und weiter zu optimieren, hat die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz (VNS) das Projekt «Qualitätssicherung in der Kita- und Schulverpflegung» 2017/2018 ins Leben gerufen. Die VNS ist beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel angesiedelt, einem von sechs Dienstleistungszentren in Rheinland-Pfalz.

  • Die Villa Schöpflin gGmbH – Zentrum für Suchtprävention arbeitet derzeit an der Weiterentwicklung des bundesweiten Alkoholpräventionsprogramms „HaLT – Hart am Limit“. Diese soll qualitätsgesichert und praxisorientiert stattfinden und die Entwicklung eines standarisierten trägerübergreifenden Berichtswesen beinhalten.

  • Das Bundesprogramm „KitaPlus“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert zusätzliche, am Bedarf der Familien ausgerichtete Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kinder länger betreut werden – es geht vielmehr darum, eine Betreuung zu anderen – dem Bedarf der Familien entsprechenden – Zeiten anzubieten.

  • 2016 führte die Bertelsmann Stiftung mit Unterstützung des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) erstmals ein spezielles Wertetraining für Fußballtrainerinnen bzw. -trainer von 11 Jugendmannschaften sowie Jugendleiterinnen bzw. Jugendleiter im Raum Westfalen durch. Dieses wird im Herbst/Winter 2017 ein zweites Mal durchgeführt. Über einen Train-the-Trainer Ansatz werden sie in Methodenkompetenz zur Förderung von Haltungen, Kompetenzen und Handeln für ein gelingendes Miteinander qualifiziert. Neben den Qualifizierungseinheiten erhalten die Teilnehmenden Unterstützung in Form einer Praxisbegleitung durch die Programmtrainer.         
    Die Evaluation des zweiten Durchlaufs Modellprojekts soll durch die Rückmeldung von Daten und Informationen dabei unterstützen, das Vorhaben weiterzuentwickeln.

  • HOME-PLUS - Bildungsförderung an Grundschulen ist ein Projekt der Abteilung Jugendpflege und Prävention des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach. Es wird in vier Grundschulen angeboten. Ziele sind die Förderung potenzialgerechter Leistungen aller Schülerinnen und Schüler sowie die Ermöglichung eines bruchlosen Übergangs von der Grund- auf die weiterführende Schule.





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    Univation wurde durch den Paritätischen Gesamtverband beauftragt, in der Zeit von Januar bis Juni 2018 das Projekt Stark vor Ort – Migrantenorganisationen qualifizieren zu  evaluieren. Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union gefördert und zielt darauf ab, Migrantenselbstorganisationen (MSO) in ihrer Professionalisierung sowie in der Netzwerkarbeit vor Ort zu stärken. Zu diesem Zweck hat das Projekt einen Multiplikatorenansatz gewählt: Stark vor Ort führt Qualifizierungs-Workshops für teilnehmende Partner-MSO durch. Diese Workshops bieten die MSO anschließend ihren Mitgliedern sowie Mitgliedsorganisationen vor Ort an. Daneben organisiert Stark vor Ort überregionale Fach- und Netzwerkveranstaltungen und bietet den beteiligten MSO Unterstützung in der Umsetzung von kleinen Projekten und der Netzwerkarbeit an.